Gesichter & Geschichten – 10 Jahre DIALOG: Theresa & Ludwig erzählen
Manche Menschen halten im Hintergrund die Fäden zusammen – und sind trotzdem mittendrin. Bei DIALOG sind das unter anderem Theresa und Ludwig: zwei, die sowohl den Büroalltag als auch den Unterricht mitgestaltet haben – mit Verlässlichkeit, Humor und einem feinen Gespür für Menschen.
Theresa ist seit 2018 Teil des DIALOG-Teams – zuerst als Deutschtrainerin, heute vor allem als Organisationstalent im Office. Wer mit ihr zu tun hat, spürt sofort: Hier ist jemand, der Ruhe ausstrahlt, freundlich, hilfsbereit und immer professionell agiert. Sie ist vielseitig, denkt mit – und sorgt dafür, dass vieles reibungslos läuft. Ihre Kurse sind geprägt von einem guten Mix aus Struktur, Spaß und echter Verbindung zu den Teilnehmer:innen.
Ludwig ist seit 2016 dabei und eine Art Schnittstelle bei DIALOG: Trainer, Social Media-Mensch, Team-Entertainer – und jemand, der sowohl das Büro als auch den Unterricht mit Energie und Witz bereichert. In seinen Konversationskursen steht praktische Sprachverwendung im Mittelpunkt – lebensnah, motivierend, unkompliziert.
In diesem Porträt erzählen Theresa und Ludwig, wie sie DIALOG erleben – zwischen Kursraum, Schreibtisch und Instagram-Story.
Willst du auch eine neue Sprache lernen? Finde hier heraus, wie Theresas & Ludwigs Kursteilnehmer:innen vom Deutschkurs-Angebot in unserer Sprachschule profitiert haben. Los geht’s!
Zur Person & Motivation
DIALOG: Wer seid ihr & wie seid ihr zu DIALOG gekommen?
THERESA: Ich bin Theresa. Seit 2018 darf ich mich Mitglied des DIALOG-Teams nennen. Ich habe bei DIALOG als Sprachtrainerin angefangen, seit 2019 bin ich zusätzlich auch im Office-Team.
LUDWIG: Mein Name ist Ludwig. Kathrin, eine unserer Gründer:innen, hat mich schon ganz früh ins Boot geholt, eigentlich schon vor der Gründung, was mir sehr geschmeichelt hat.
DIALOG: Warum unterrichtet ihr Deutsch – was motiviert euch dabei?
THERESA: Ich freue mich immer den Lernfortschritt der Teilnehmenden zu beobachten. Das schönste Erlebnis ist es für mich zu sehen, wie die Sprache den Lernenden dabei hilft Anschluss in einem doch oft noch recht fremden Land/in einer fremden Stadt zu finden.
LUDWIG: Ich glaube, dass ich ein sehr gutes Gefühl für die Sprache habe und Fremdsprachen-Unterricht mochte ich selbst sehr gerne. Mich motivieren die mutigen Menschen, die Deutsch lernen und in Wien neu starten möchten.
Einblick in Ludwigs Social Media-Arbeit:
DIALOG: Was bedeutet Sprache für euch persönlich?
THERESA: Ich habe früher auch einige Sprachkurse besucht und gerne Fremdsprachen erlernt. Ich liebe es auch privat und zum Leidwesen meiner Zuhörer:innen kleine Lehreinheiten über die Besonderheiten der deutschen Sprache zu geben
LUDWIG: Sprachen sind für mich vor allem einfach interessant. Ich mag Wörter, unterschiedliche Klänge und das Internationale.
DIALOG: Gibt es ein Erlebnis oder einen Moment, an das/den ihr euch besonders gern erinnert?
THERESA: Sprachliche Missverständnisse im Deutschunterricht unter anderem aufgrund von falscher Übersetzungen mittels Online-Übersetzer, lustige Situationen beim Activity-Spiel.
LUDWIG: Als wir noch etwas jünger waren, hatten wir einmal ein Team-Event in einem Irish Pub. Dazu sage ich nur das Stichwort: Kroko-Doc, weitere Details erfahrt ihr gerne von mir persönlich, am besten in einem Pub.
Alltag & Erfahrungen im Unterricht
DIALOG: Was ist euch im Unterricht besonders wichtig?
THERESA: Spaß! Ohne Freude am Lernen geht nichts.
Weiters ist mir aber auch wichtig, dass den Teilnehmenden so gut wie möglich der Raum gegeben wird in ihrem eigenen Tempo zu lernen, sodass jede:r vom Unterricht auf seine/ihre Weise profitieren kann und keine:r bloßgestellt wird, wenn sie/er einmal ein Thema nicht so schnell versteht wie die anderen.
LUDWIG: Die praktische Anwendung! Ich verwende gerne sehr viele alltagsnahe Beispiele und versuche die tatsächlich gesprochene Sprache zu vermitteln, ohne dabei die Grammatik zu vernachlässigen.
DIALOG: Was war euer schönster oder lustigster Moment mit Kursteilnehmer:innen?
THERESA: Eine Hausübung, bei der ein Brief aus dem Urlaub geschrieben werden sollte: Ein Teilnehmender hat an seine Deutschtrainerin (mich) geschrieben. In dem Brief ging es unter anderem darum, dass er nun endlich richtige Gespräche auf Deutsch führen könnte und die Leute auf der Straße verstehen würde, sowie, dass er neue Freunde im Deutschkurs gefunden hätte, wofür er sehr dankbar war. Das Beste war aber, dass der Brief annähernd fehlerfrei und auch sonst sprachlich sehr gut war.
LUDWIG: Ein Kursteilnehmer hat mich einmal korrigiert: Als Deutscher habe ich ihm das Wort „Schubkarre“ beigebracht, woraufhin er mir (als Fachmann) erklärte, auf seinen Baustellen hieße das „Scheibtruhe“. Nachdem ich ihn mühsam von „Schubkarre“ überzeugt hatte, befragte ich meine österreichischen Kolleginnen, die mir dann eröffneten, dass „Scheibtruhe“ in (Ost-)Österreich das gebräuchlichere Wort ist. Upsi!
DIALOG: Welche Sprache(n) sprichst du selbst – und hilft dir das beim Unterrichten?
THERESA: Deutsch (sehr gut :P), Englisch, Französisch (eingerostet), ein paar Worte Arabisch, Spanisch und Italienisch
Es hilft mir dabei zu verstehen, wie schwierig es sein kann einer fremden Sprache plötzlich ausgesetzt zu werden.
LUDWIG: Ich habe viele Sprachen gelernt und die meisten leider verlernt, eigentlich spreche ich nur noch Englisch gut. Aus meinen Erfahrungen können die Teilnehmer:innen lernen: Ich sage ihnen oft, dass man keine Angst vor Fehlern haben sollte. Natürlich hilft es aber, wenn man bestimmte Strukturen anderer Sprachfamilien kennt, um neue Inhalte zu vermitteln.
DIALOG: Gibt es einen Satz, den ihr im Kurs bestimmt schon 1000-mal gesagt habt?
THERESA: Alles klar?
LUDWIG: Beim Vorstellen witzele ich gern: „Ich bin auch Ausländer, aber zum Glück muss ich die Sprache nicht lernen.“ Das lockert auf und gemeinsame MA35-Erfahrungen schaffen Gemeinschaftsgefühle 😉.
Zwischen Kulturen
DIALOG: Was hast du durch deine Arbeit über andere Kulturen gelernt?
THERESA: Kulturelle Unterschiede sind ein Potential, insbesondere am Arbeitsmarkt aber auch in sozialen Situationen/Kontexten
LUDWIG: Im Konversationskurs erzählen wir oft von „unseren“ Ländern (verschiedenste Themen). Da gibt es viel über Essen, Musik, Film, Sport etc. zu lernen. Dabei habe ich gelernt, wie lästig Stereotype und Klischees für viele sind.
DIALOG: Was hast du von deinen Kursteilnehmer:innen gelernt?
THERESA: Sehr viel – vor allem aber wie unterschiedlich die Herangehensweisen ans Lernen sein können
LUDWIG: Auch sehr viel. Ich mag besonders Fakten zu anderen Sprachen und Ländern.
Persönlich & nahbar
DIALOG: Was bedeutet DIALOG für dich?
THERESA: Für mich ist DIALOG ein Wohlfühlort. Ich arbeite nun doch schon eine ganze Weile hier und komme trotzdem an jedem Arbeitstag sehr gerne hierher. Ich freue mich immer wieder aufs Neue meine Kolleg:innen und Kund:innen zu sehen.
LUDWIG: Neben viel Arbeit auch Spaß und Freude. Ich scherze gern mit meinen Kolleg:innen und freue mich, wenn ich Menschen spürbar weiterhelfen kann. Man erfährt sehr viel Dankbarkeit von den Kund:innen, das fühlt sich schön an.
DIALOG: Was macht ihr, wenn ihr gerade keine Grammatik erklärt?
THERESA: Ich verbringe gerne meine Zeit mit meiner 4-jährigen Tochter, wir gehen gerne raus in die Natur, auf den Spielplatz, in den Zoo, ins Schwimmbad, in die Kletterhalle, etc.
Außerdem koche und backe ich sehr gerne.
LUDWIG: Meine Freizeit wird ebenfalls von meinen Kindern gestaltet. Große Interessen daneben sind Fußball (seit vielen Jahren passiv) und Musik (auch aktiv): Ich gehe gern zu Fußballspielen, Konzerten und auch zum Pub-Quiz.
DIALOG: Was wünscht ihr DIALOG für die Zukunft?
THERESA: Noch viele erfolgreiche Jahre mit vielen netten und zufriedenen Kund:innen, aber auch, dass wir unsere persönliche Note nicht verlieren und weiterhin (einfach so) mit Menschen ins Gespräch kommen.
LUDWIG: Entspannung für das Office und weiter so viele tolle Leute für unsere Kurse.
Hier bekommst du einen Einblick in unser Zusatzmaterial: Lernmaterial für A2
August 2025





















