Gesichter & Geschichten – 10 Jahre DIALOG: Elisabeth & Lukas erzählen

Wer einen Kurs bei oder von DIALOG besucht, merkt schnell: Hier geht es nicht nur um Grammatik und Vokabeln, sondern um Begegnung, Austausch und Freude am Lernen. Genau dafür stehen auch Elisabeth und Lukas – zwei Trainer:innen, die mit ihrer Persönlichkeit und Erfahrung zeigen, wie lebendig Sprachunterricht sein kann.

Elisabeth ist ein echter Sonnenschein im Kursraum. Mit ihrer offenen, herzlichen Art schafft sie eine Atmosphäre, in der sich alle schnell wohlfühlen. Selbst sprachbegeistert – besonders für Spanisch – bringt sie viel Energie in ihren Unterricht: Spiele, interaktive Übungen und lebendige Gespräche gehören bei ihr einfach dazu. So entstehen Kurse, in denen nicht nur gelernt, sondern gemeinsam entdeckt und gelacht wird.

Lukas strahlt Ruhe (schließlich spielt er auch Bass in einer Band) und Erfahrung aus. Als zweisprachiger Trainer bringt er ein besonderes Verständnis für Sprache und ihre Feinheiten mit. Auch in seinen Kursen wird aktiv gearbeitet: Austausch, praktische Übungen und gemeinsames Ausprobieren stehen im Mittelpunkt. Seine ruhige Art schafft dabei den Raum, in dem sich Teilnehmer:innen trauen, Neues zu sagen und ihre Sprache Schritt für Schritt zu entwickeln.

Beide stehen damit für das, was DIALOG ausmacht: eine offene, wertschätzende Lernumgebung, in der Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammenkommen, voneinander lernen und Sprache als echten Dialog erleben können.

In diesem Porträt erzählen Elisabeth und Lukas von ihrem Weg zu DIALOG, von besonderen Momenten im Unterricht – und davon, warum Sprache so viel mehr ist als nur ein Werkzeug zur Kommunikation.

Willst du auch eine neue Sprache lernen? Finde hier heraus, wie Elisabeths & Lukas‘ Kursteilnehmer:innen vom Deutschkurs-Angebot in unserer Sprachschule profitiert haben. Los geht’s!

Zur Person & Motivation

DIALOG: Wer seid ihr & wie seid ihr zu DIALOG gekommen?

ELISABETH: Ich bin Elisabeth und ich bin 2024 zu DIALOG gekommen. DIALOG hat damals einfach sehr sympathisch auf mich gewirkt und mein Gefühl hat mich nicht getäuscht. 😊

LUKAS: Hallo, Servus, Gude! Ich bin Lukas aus Schorndorf in Baden-Württemberg (Süddeutschland) und bin seit Mai 2025 bei Dialog. Im März 2025 bin ich, wie so viele, wegen der Liebe nach Wien gezogen.

DIALOG: Warum unterrichtet ihr Deutsch – was motiviert euch dabei?

ELISABETH: Ich bin selbst fasziniert von der deutschen Sprache und freue mich, das weitergeben zu können.

LUKAS: Als Kind von Einwanderer:innen weiß ich, wie schwierig es sein kann sich in einem neuen Umfeld mit einer neuen Sprache zurechtzufinden. Ich möchte einen Beitrag dazu leisten, dass unsere Gesellschaft durch Sprachen weiter zusammenwächst, denn am Ende haben wir trotz aller kulturellen und sprachlichen Unterschiede mehr Gemeinsamkeiten, als wir manchmal denken. Ich möchte den Menschen helfen, ihr Inneres durch Sprache nach außen tragen zu können.

DIALOG: Was bedeutet Sprache für euch persönlich?

ELISABETH: Sich ausdrücken können. Ich habe selbst erlebt, wie einschränkend es ist, wenn man seine Gefühle und Bedürfnisse nicht kommunizieren kann. Eine gemeinsame Sprache mit den Menschen um sich herum ist da einfach superwichtig.

LUKAS: Sprache ist ein Tor zur Welt; wir sind schließlich Wesen, die auf Kommunikation angewiesen sind. Es macht auch einfach Spaß sich ausdrücken zu können, wie man es möchte und sagen zu können, was einem durch den Kopf geht.

DIALOG: Gibt es ein Erlebnis oder einen Moment, an das/den ihr euch besonders gern erinnert?

ELISABETH: „Aha-Momente“ sind immer sehr schön mitzuerleben. Ich kann mich an einen Teilnehmer erinnern, der erzählt hat, dass er am Anfang jeden Taxifahrer mit „Hi, wie geht’s?“ begrüßt hat. Für ihn war es sehr interessant zu hören, dass das in Österreich keine übliche Begrüßung für fremde Personen ist. Auch Kultur entdecken ist ein wichtiger Teil vom Sprachenlernen.

LUKAS: Der erste Deutschunterricht – ich bin fast ohne Vorbereitung als Vertretung eingesprungen und es war eine kleine Katastrophe. Das hat mich aber dazu motiviert besser zu werden.

Alltag & Erfahrungen im Unterricht

DIALOG: Was ist euch im Unterricht besonders wichtig?

ELISABETH: Dass sich die Teilnehmenden wohlfühlen und keine Angst vor der Sprache und vor dem Sprechen haben.

LUKAS: Besonders wichtig ist auch mir, dass alle sich wohlfühlen, gerne da sind und dass der Unterricht kurzweilig ist – in einem langweiligen Kurs lernt es sich nicht so gut.

DIALOG: Was war dein schönster oder lustigster Moment mit Kursteilnehmer:innen?

LUKAS: Am letzten Kurstag habe ich einen Käsekuchen von der Gruppe bekommen, obwohl ich nur am Rande erwähnt hatte, dass es mein Lieblingskuchen ist. Es scheint also, als würde ich im Kurs nicht nur Selbstgespräche führen. 😉

DIALOG: Welche Sprache(n) sprecht ihr selbst und hilft euch das beim Unterrichten?

ELISABETH: Ich spreche Deutsch, Weinviertler Dialekt, Englisch, Spanisch und ein bisschen Katalanisch. Es hilft auf jeden Fall, weil man einerseits die Denkweise nachvollziehen und z.B. „false friends“ vorbeugen kann. Andererseits hat mich die Art und Weise, wie ich selbst diese Sprachen gelernt habe, sehr geprägt und prägt jetzt auch meinen Unterricht

LUKAS: Ich spreche Deutsch, Rumänisch, Englisch, Spanisch, Französisch und ein bisschen Slowenisch und BKS – es hilft ungemein, mehrere Sprachen zu sprechen, weil man andere Denkmuster und Zugänge zur Welt hat.

DIALOG: Gibt es einen Satz, den du im Kurs bestimmt schon 1000-mal gesagt hast?

LUKAS: „Genau! Aber warum?“ (Wenn mal wieder eine einsilbige Antwort kommt)

Zwischen Kulturen

DIALOG: Was habt ihr durch deine Arbeit über andere Kulturen gelernt?

ELISABETH: Sooo viel! Aber vor allem, dass man durch ehrliches Interesse und miteinander Reden sehr viele Missverständnisse aufklären und voneinander lernen kann

LUKAS: Keine Kultur ist besser oder schlechter als eine andere, sondern einfach anders. Wir erwarten oftmals, dass andere Menschen sich an unsere Kultur (was auch immer das bedeuten soll) anpassen und sehen aber nicht, dass es auch andere, schönere, bessere Zugänge, Einstellungen und Gewohnheiten gibt.

DIALOG: Was habt ihr von deinen Kursteilnehmer:innen gelernt?

ELISABETH: Das Lied „Vollegas, Leberkas“ 😂 (Link klicken auf eigene Gefahr). Und dass es in Rumänien eine Stadt gibt, in der man gratis mit den Öffis fährt, wenn man dabei ein Buch liest. (Ich habe dann herausgefunden, dass es leider nur eine temporäre Aktion war.)

LUKAS: Extrem viel! Manchmal habe ich nach einem Kurs das Gefühl mehr gelernt zu haben, als manche der Teilnehmenden. Von Architektur über Zahnmedizin zum Kochen ist alles dabei. Außerdem habe ich gelernt, je nach Kontext, verschiedene sprachliche Register anzuwenden. Vor allem aber: zuhören.

Persönlich & nahbar

DIALOG: Was bedeutet DIALOG für euch?

ELISABETH: Eine familiäre Lernumgebung, ein tolles Team und viele bunte Menschen.

LUKAS: DIALOG ist ein Haufen herzensguter Sprachnerds, die sich unglaubliche Mühe geben, das Beste für die Kursteilnehmer:innen zu geben. Wir unterstützen uns gegenseitig und kommunizieren viel und klar – das habe ich schon ganz anders erlebt…

DIALOG: Was macht ihr, wenn ihr gerade keine Grammatik erklärt?

ELISABETH: Ich sitze mit einem Kaffee in der Sonne, bastle an Liedtexten, lese/höre/spreche Spanisch oder versuche Vogelgesänge zu identifizieren.

LUKAS: Musik machen und auf Konzerte gehen.

DIALOG: Gibt es etwas, das euch nach all den Jahren immer noch überrascht?

ELISABETH: Es wäre schade, wenn nicht. 😉

LUKAS: Dass es Menschen gibt, die gerne deutsche Grammatik lernen…!

DIALOG: Was wünscht ihr DIALOG für die Zukunft?

ELISABETH: Ois Guade!

LUKAS: Volle Kurse, motivierte Lehrkräfte und schöne Erinnerungen!

Dialog Deutschkurse in Wien

Zu kompliziert? Wir können helfen!

Melde dich jetzt für einen Deutschkurs in Wien an und lerne effektiv Deutsch in Kleingruppen und mit hochqualifizierten Lehrkräften.

Hier bekommst du einen Einblick in unser Zusatzmaterial: Lernmaterial für A2

April 2026